Die MEM 2010 kehrt heim

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Der Hof von Piet Hoyos ist wohl über die Grenzen hinaus eines der bekanntesten Islandpferdegestüte weltweit, hier liegt die Wiege des österreichischen Islandpferdesports.

 

Den Grundstock des Anwesens bildet ein über 800 Jahre alter Gutshof, der seit vielen Jahrzehnten im Familienbesitz steht. Wunderschön auf einem Hochplateau auf knapp 800 Metern Seehöhe etwa 25 Kilometer nördlich von Graz gelegen, zieht der Reithof Gäste aus dem In- und Ausland an. "Es ist, als würde man in einer Postkarte sitzen!" sprach einmal ein isländischer Turnierrichter aus, beeindruckt von der idyllischen Umgebung.


Am Hof beheimatet ist mit 200 Mitgliedern der größte Einzelverein Österreichs, der Verein der Islandpferdefreunde Steiermarks (VIST). Er rief 2002 die MEM ins Leben, sozusagen als Pendant zur Nordischen Meisterschaft. Es sollte eine Anlehnung an den alten "Alpencup" sein, ein Turnier, das in den 80er Jahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgetragen wurde und sich größter Beliebtheit erfreute - ein freundschaftliches, zwangloses Zusammentreffen, bei dem sehr wohl die sportlichen Leistungen im Vordergrund standen.


Bei der Gründung der MEM kamen die Staaten Italien, Slowenien und die Niederlanden dazu, im Sinne des VIST war es aber, trotz Wettkampf und Leistung die freundschaftliche Komponente zu unterstreichen. Nun kommt die MEM 2010 wieder zu ihren Erfindern zurück. Zwar gleicht durch den internationalen Anspruch die MEM mittlerweile eher einer kleinen Weltmeisterschaft als einem zwanglosen Reitertreffen, sie ist aber jedenfalls ein Event, das kein sportbegeisteter Islandpferdefreund versäumen möchte. Der VIST erwartet etwa 180 Starter aus allen teilnehmenden Ländern.


Vorinformationen können jederzeit auf der eigenen Homepage www.mem2010.com [http://www.mem2010.com] abgerufen werden.

 

23.07.2010 08:37

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