Dipl.Ing. Christian Purrer

Willkommen beim ASVÖ Steiermark

Sport und Bewegung ist und bleibt ein wesentlicher Faktor zur positiven Entwicklung unserer Wirtschaft. Es ist ein unverzichtbarer Baustein in Erziehung und Integration, dient der medizinischen Prävention, vermittelt körperliches Wohlgefühl, Spaß und sorgt nicht zuletzt für den Aufbau positiver Werte. Sport ist auch ein Wirtschaftsfaktor und beschäftigt eine große Anzahl von Menschen in unserem Lande. Die Basis für Sport und Bewegung wird im Elternhaus, in den Schulen und in über 700 geführten Sportvereinen vermittelt, die sich auch im ASVÖ als gemeinsamen Dachverband zusammengeschlossen haben. Wir sind daher eine starke Stimme dieser Vereine und verfolgen das Ziel mehr Menschen zur Bewegung zu bringen und dadurch zu einer gesünderen Lebensweise beizutragen.


DI Christian Purrer, Präsident ASVÖ Steiermark

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Sexualisierte Gewalt und Übergriffe im Sport

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Sexualisierte Gewalt und Übergriffe im Sport

Präsident DI Christian Purrer zum Thema „Sexualisierte Gewalt und Übergriffe im Sport“ – eine Stellungnahme

#metoo ist DAS Thema schlechthin, von der Filmbranche über die Politik bis hin zum Sport. Und genau hier sehe ich, als Präsident des ASVÖ Steiermark, es als meine Aufgabe dieses Thema aufzugreifen, über das nicht gerne gesprochen wird - sei es aus Scham oder Angst.

Sport verbindet uns Menschen und wirkt sich positiv auf unser gesellschaftliches Zusammenleben aus. Wir als Dachverband haben es uns zum Ziel gesetzt, so viele wie möglich zur sportlichen Betätigung zu animieren, zu unterstützen und zu motivieren. Das positive Feedback zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Leider birgt jede gute Sache auch immer ihre Schattenseiten. Durch das intensive Zusammenwirken im Bereich Sport, entsteht sowohl körperliche Nähe als auch emotionale Bindung, die zu einer verzerrten Wahrnehmung führen kann. Die Nähe als Mannschaft, die Beziehung von SportlerInnen untereinander oder auch mit Personen in übergeordneten Positionen, erhöht das Risiko sexualisierter Übergriffe deutlich.

Kinder und Jugendliche sind in diesem Zusammenhang als besonders schutzbedürftig zu sehen. Ich sehe es als wichtige Grundlage, diese in ihrer Persönlichkeit zu stärken, ihnen ein Gefühl von Verständnis und Sicherheit zu geben. Niemand sollte sich dessen schämen müssen oder Angst vor gesellschaftlicher Missachtung haben! Jedem, egal ob Kind, Jugendlicher, Frau oder Mann, soll es möglich sein, seinen Standpunkt zu vertreten und auch sagen zu können: „Halt, hier ist die Grenze!“ – Genau das ist unser Ziel!

Seit über einem Jahr ist der ASVÖ Steiermark an dem Projekt „Für Respekt und Sicherheit“, initiiert vom Verein 100% Sport, maßgeblich beteiligt, um die Sensibilisierung zum Thema „Sexualisierte Gewalt und Übergriffe im Sport“ zu forcieren. 100% Sport ist das Kompetenzzentrum für Chancengleichheit im Österreichischen Sport. Der Verein wurde vom Sportministerium eingerichtet um Gender Mainstreaming im Österreichischen Sport umzusetzen durch Förderung der Geschlechter-Gleichstellung in allen sportlichen Belangen, der Prüfung von Gender Mainstreaming Projekten im Österreichischen Sport und Maßnahmen zur Sensibilisierung zum Thema sexuelle Diskriminierung im Sport.

Für die Initiative „Für Respekt und Sicherheit“ haben wir, als ASVÖ Steiermark, eine eigens ausgebildete Multiplikatorin – Silvia Rath – in unserem Team. Sie ist Anlaufstelle für alle, die Informationen oder Unterstützung zu diesem wichtigen Thema benötigen. Ihre Aufgabe ist es, diese an die richtige Stelle zu verweisen und ihnen Mut zu machen, nicht aufzugeben.

Besonders möchte ich unseren Pilotverein hervorheben, den Turnverein Schladming, mit Susanne Szalay an der Spitze. Durch ihre Arbeit und Erfahrung im Sport, ist ihr mentale Stärke ein besonderes Anliegen. Sie ist auch maßgeblich daran beteiligt, dass der erste Workshop zum Thema „Für Respekt und Sicherheit“ im Congress Schladming stattfindet. Ich lade Jeden herzlich ein, am 23. März 2018 dabei zu sein. Je mehr Vereine Teil von der Initiative sind, desto mehr können wir gemeinsam erreichen, denn WIR MACHEN SPORT …

DI Christian Purrer



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